Meine politischen Ziele
Kreispräsident des Kreises Segeberg, Kommunalberatung für demografische Entwicklung
Unsere demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die sich neben ihrem Beruf und ihrem Privatleben auch um die Angelegenheiten der Gemeinschaft kümmern.
Wichtige Aufgaben werden von den Gemeinden und Kreisen in Partnerschaft mit anderen Organisationen und ehrenamtlich Tätigen (z.B. den Feuerwehren, den Kirchen, den Wohlfahrtsverbänden, den Sportvereinen und anderen Organisationen, den Volkshochschulen) wahrgenommen. Allen dort Engagierten gebührt Dank und Anerkennung für die Leistung an der Gemeinschaft. Die Politik kann nur die Rahmenbedingungen für das Gemeinwesen schaffen. Die eigentliche Gestaltung hängt vom Handeln der Bürgerinnen und Bürger ab.
Ich habe mich für ein Mitwirken in der Kommunal- und Kreispolitik entschieden. Dort trete ich ein für
- mehr Sachlichkeit und Kompromissbereitschaft in der Politik
- mehr Bürgernähe und Wirtschaftlichkeit durch Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung in einem zusammenwachsenden Europa
- ausreichende Gestaltungsfreiheit für die Kreistage und Gemeinde- und Stadtvertretungen durch Abbau von engmaschigen staatlichen Vorschriften und eine angemessene finanzielle Ausstattung
- ein wohnortnahes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot in den Schulen und die Vernetzung der Bildungsangebote mit anderen Aktivitäten im Bereich Kultur, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung
- Verbesserung der Rahmenbedingungen für Erwerbstätigkeit und Wirtschaft, um mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen
- stärkere Berücksichtigung der Belange junger Menschen und deren schrittweises Heranführen und Mitwirken in der Politik.
Ich möchte erreichen, dass der Kreis Segeberg auch in Zukunft eine sozial und kulturell hochstehende, wirtschaftlich starke und landschaftlich reizvolle Region in Schleswig-Holstein bleibt, in der die Menschen gern leben und arbeiten.
- Dafür müssen die Verkehrswege weiter ausgebaut (A 20 von Lübeck nach Glückstadt mit neuer Elbquerung, A 21 durchgehend von Kiel bis Schwarzenbek, A 7 sechsspurig, Ortsumgehungen um Bad Bramstedt, Henstedt-Ulzburg und Schmalensee) und der öffentliche Personennahverkehr vor allem im „Achsenraum“ um Hamburg verbessert werden. Insbesondere die Schülerbeförderung ist im Hinblick auf kürzere Fahrzeiten und weniger volle Busse zu verbessern.
- Die Bildungsangebote im Kreis Segeberg sind aufeinander abzustimmen. Auch bei künftig rückläufigen Schülerzahlen benötigen wir ein flächendeckendes Netz von Schulen, das die neuen pädagogischen Anforderungen erfüllt. Die Schulen in der Trägerschaft des Kreises –die Kreisberufsschulen in Norderstedt und Bad Segeberg und die Förderzentren für geistig Behinderte - müssen stets auf einem modernen Stand gehalten werden.
- Die Aktionen „Jugend im Kreistag“ und „Jugendforum - Politik“ sollen regelmäßig fortgesetzt werden und von weiteren Informationsangeboten für junge Menschen flankiert werden. Wenn Jugendliche mit 16 Jahren bei der Kommunalwahl wählen dürfen, ergibt sich die Verpflichtung, sie über die kommunale Selbstverwaltung hinreichend zu informieren.
- Die erfolgreich arbeitende Jugendbildungsstätte „Mühle“ in Bad Segeberg soll modernisiert und erweitert werden. Die Sportförderung als ein ganz wichtiger Teil der Jugendarbeit muss auf ihrem Stand gehalten werden.
- Ständige Aufgabe ist es, die öffentliche Verwaltung zu modernisieren. Die neuen Informationstechnologien ermöglichen neue Wege, Verwaltungsleistungen fachgerecht und bürgernah anzubieten und die Verwaltung dabei zu straffen.
- Mein besonderer Einsatz gilt einem Abbau überflüssiger Regelungen und Standards. Wir brauchen wieder mehr kommunalen Handlungsspielraum.
Leider ist die kommunale Selbstverwaltung in Gefahr, ausgehöhlt zu werden. Die finanzielle Überforderung der Kreise und Kommunen durch Bundes- und Landesgesetze ohne ausreichende Finanzausstattung raubt der Kommunalpolitik die Handlungsfähigkeit. Die besondere Stärke der Kreise und Kommunen, nämlich schnell und gezielt auf öffentliche Probleme reagieren zu können, wird damit zunichte gemacht.
Ich bin ein engagierter Verfechter der europäischen Einheit. Ich begrüße den EURO als gemeinsame Währung und trete für eine Förderung der neuen EU-Staaten in Osteuropa ein.
Der Kreis Segeberg hat in meiner Amtszeit drei internationale Partnerschaften geschlossen: Mit dem Kreis Pölva in Estland, dem Kreis South Dublin in Irland und dem Kreis Drawsko Pomorskie (Dramburg) in Polen. Damit leistet der Kreis Segeberg einen Beitrag zum Zusammenwachsen der Gemeinschaft in Europa.
Meine Privatanschrift:
Tannenweg 21a24619 Bornhöved
Tel. 0 43 23-9 66 44
Fax 0 43 23-9 66 45
eMail:
info@winfried-zylka.de
Sekretariat beim Kreis Segeberg:
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Fax 0 45 51-9 51 239

